A Room of One's Own
A Room of One's Own
Information
Virginia Woolf Schriftstellerin, Denkerin, Kämpferin gegen innere Abgründe. In Romanen
wie Mrs Dalloway oder To the Lighthouse ließ sie Zeit und Bewusstsein
ineinanderfließen. In A Room of One’s Own (1929) erhob sie ihre Stimme zu einem
Manifest des weiblichen Schreibens.
Sie erzählt als “Mary Beton, Mary Seton, Mary Carmichael – oder nennen Sie mich wie
Sie wollen, das ist nicht wichtig” in kurzen Episoden von struktureller Ungleichheit, von
der fiktiven Schwester William Shakespeares, Judith, von Männern, die sehr viel über
Frauen zu sagen wissen und Frauen die, versucht haben eine eigene neue Stimme zu
finden. Allem voran stellt sie einen Gedanken: „Eine Frau muss Geld haben und einen
eigenen Raum, wenn sie schreiben will.“ Ausgehend von diesem berühmten Satz Virginia
Woolfs entwickelt diese Kooperation von theater quadrat und zweite liga für kunst und kultur
einen Theaterabend der Text und Körper, Denken und Handlung miteinander verschränkt.…
Zwischen Vortrag und Performance, Stimme und Körper entsteht ein Raum, der Woolfs
zentrale Frage neu stellt: Wer darf sprechen, wer wird gehört – und unter welchen
Bedingungen entsteht Kunst?
Eine gemeinsame Suche nach dem „eigenen Raum“ – damals wie heute.
Team
Vera Hagemann, Werner Halbedl, Alexander Kropsch, Peter Spall u.a.