Der ewige Junggeselle - Beethoven und seine Frauen | musikalische Lesung mit Gerti Drassl, Daniel Keberle und Florian Krumpöck am Klavier

Date Sat 17.04.2027
Time 20:00

Der ewige Junggeselle - Beethoven und seine Frauen | musikalische Lesung mit Gerti Drassl, Daniel Keberle und Florian Krumpöck am Klavier

Category Theatre
Location Orpheum Extra

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Das Beethoven-Jahr 2027 markiert den 200. Todestag des Komponisten Ludwig van Beethoven, der am 26. März 1827 gestorben ist.
Im Zuge dessen präsentieren Gerti Drassl, Daniel Keberle und Florian Krumpöck am Klavier:

– DER EWIGE JUNGGESELLE – BEETHOVEN UND SEINE FRAUEN –

> musikalische Lesung

Als Künstler war Beethoven stets von vielen verschiedenen Frauen umgeben und obwohl er einige Liebschaften hatte, blieb er zu seinem Leidwesen Zeit seines Lebens unverheiratet. Die Korrespondenz mit den weiblichen Wesen in seinem täglichen Umfeld, unter anderem auch mit seinem Dienstpersonal, zeigt den Komponisten von einer sehr privaten Seite, und sein Brief an die “Unsterbliche Geliebte“, der erst nach seinem Tod entdeckt wurde, ist bis heute eines der außergewöhnlichsten Dokumente aus Beethovens Privatleben. Begeben Sie sich gemeinsam mit Gerti Drassl, Daniel Keberle und Florian Krumpöck auf eine spannende Reise durch die Musikgeschichte.

1. Teil: ca. 55 Minuten
Pause
2. Teil: ca. 35 Minuten

> Mitwirkende:
Gerti Drassl: Text
Daniel Keberle: Text
Florian Krumpöck: Klavier

> Musik:
Ludwig van Beethoven: Diverse Klavier Sonaten

– – Biografien – –

> Daniel Keberle wurde 1972 in Wien geboren. Unter den zahllosen Theaterengagements von Daniel Keberle zählt gleich eines der ersten zu seinen persönlichen Highlights: Der „Valentin“ in Goethes „Faust“ in der 19-stündigen Aufführung von Peter Stein für die Expo Hannover 2000. 2002 war er der Laertes in Shakespeares „Hamlet“ in der Regie von Anselm Weber am Schauspiel Frankfurt. 2005 wirkte er bei „Der Familientisch“ mit, eine aufsehenerregende „Theaterwanderung“ durch Wien als Koproduktion von Schauspielhaus Wien und Wiener Festwochen, inszeniert von David Maayan, Gründer des Akko-Theaters in Tel Aviv.

Von 2005 bis 2007 folgte ein Engagement am Salzburger Landestheater, wo er den Titus Feuerfuchs im „Talisman“ von Johann Nestroy in der Regie von Beverly Blankenship verkörperte. Bei den Clingenburg Festspielen 2006 war er der „Hamlet“, zahlreiche weitere Rollen gestaltete er unter der Regie von Werner Sobotka, André Pohl, Rüdiger Hentzschel oder Bettina Hering und vielen anderen.

Theater-Engagements: Volkstheater, Schauspielhaus Wien, Landestheater Salzburg und Niederösterreich, Kabarett Simpl, werk X, Schauspiel Frankfurt, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Faust Ensemble/HannoverBerlinWien, Sommernachtsko­mödie Rosenburg, Sommerspiele Perchtoldsdorf, Theatersommer Haag, Festspiele Stockerau, Clingenburg Festspiele, Schrammel.Klang.Festival/Litschau, Wald4tler Hoftheater

Film und Fernsehen: Disco/Hochwald, Alles wird gut, Klimt, Die Werkstürmer, LandKrimi, Spuren des Bösen, Ein Dorf wehrt sich, Mademoiselle Else, Tatort, Kommissar Rex, Der Ranger, Die Ohrfeige, Die Lawine, Der Besuch der alten Dame, Der erste Tag, Geliebter Johann Geliebte Anna, Die Lottosieger, Meiberger-Im Kopf des Täters, CopStories, Es kommt noch dicker, Schlawiner, SOKO Donau u.a.

– – – – –

> Gerti Drassl wird in Bozen geboren, nach der Matura übersiedelt sie nach Wien, absolviert das Max-Reinhardt-Seminar und wird noch während des Studiums von Karl Heinz Hackl an das Theater in der Josefstadt engagiert, wo sie dann bis 2017 in vielen Stücken spielt. Weitere Engagements hat sie am Volkstheater Wien, bei den Vereinigten Bühnen Bozen, am Klagenfurter Statdttheater, am Theater Dortmund, bei zahlreichen Sommerspielen und freien Gruppen.

Im Film und Fernsehen arbeitet sie ebenfalls seit 2001.
Sie dreht unter anderem mit Sabine Derflinger, Adrian Goiginger, Andreas Prochaska, Rick Ostermann, Michael Sturminger, Michael Kreihsl, Markus Schleinzer,Elisabeth Scharang und Luise Dorschen.

– – – – –

> Florian Krumpöck ist ein international erfolgreicher österreichischer Pianist und Dirigent, der für seine außergewöhnliche Doppelrolle als Solist und Orchesterleiter bekannt ist. Seit 2024 ist er Principal Guest Conductor des Orchestra del Friuli Venezia Giulia. Darüber hinaus ist er Intendant des Kultur.Sommer.Semmering und künstlerischer Leiter des Bösendorfer Festivals Wiener Neustadt.
Als Pianist konzertiert er in renommierten Häusern wie der Carnegie Hall in New York, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie. 2023 erschien sein Debütalbum bei Sony Classical mit Werken von Frédéric Chopin, das weltweit große Beachtung fand.

Krumpöck erhielt seine Ausbildung bei bedeutenden Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz und Elisabeth Leonskaja. Früh gefördert von Sir Peter Ustinov und Daniel Barenboim, entwickelte er eine internationale Karriere mit Auftritten in Europa, den USA und Asien sowie bei renommierten Festivals.

Auch als Dirigent konnte er sich international etablieren: Nach seinem Debüt beim Jerusalem Symphony Orchestra wurde er Generalmusikdirektor am Volkstheater Rostock und Chefdirigent der Norddeutschen Philharmonie. Als Gastdirigent arbeitete er mit zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Wiener Symphoniker, das Philadelphia Orchestra und das Orchestre National du Capitole de Toulouse.
Mit seiner künstlerischen Vielseitigkeit, seinem breiten Repertoire und seinem internationalen Engagement zählt Florian Krumpöck zu den prägenden Persönlichkeiten des europäischen Musiklebens.

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